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In
Schleswig-Holstein besteht die Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern in
Neubauten. Für bestehende Haushalte gibt es eine Übergangsfrist
bis Ende 2010.
Als drittes Bundesland nach Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat Schleswig-Holstein
eine Rauchmelder-Pflicht in Wohnungen eingeführt. Ein entsprechendes
Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung wurde am 16. Dezember 2004
vom Landtag verabschiedet. Danach muss in Schlafräumen, Kinderzimmern
und Fluren, die als Rettungswege dienen mindestens jeweils ein Rauchmelder
angebracht werden.
Nur bei Neubauten gilt diese Regelung ab sofort.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Bundesländern verlangt Schleswig-Holstein
auch eine Nachrüstung mit Rauchmeldern in Altbauten. Dafür
wird eine Frist bis Ende 2010 gewährt.
Auszug
aus der Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein (LBO)
§
52 (7)
In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über
die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens
einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut
und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet
wird.
Die Eigentümerinnen oder Eigentümer vorhandener Wohnungen sind
verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchmeldern
auszurüsten.
Warum
Rauchmelder?
Die
Aufgabe eines Rauchmelders ist es, Leben durch Frühwarnung zu schützen.
Die größte Gefahr bei einem Brand geht nämlich von dem
dabei entstehenden Rauch aus. Wenn Verbrennungsvorgänge in Folge
von Sauerstoffmangel unvollständig ablaufen, entsteht Kohlenmonoxid
(CO). CO ist ein giftiges, farb- und geruchloses Gas.
In hoher Konzentration, wie es bei einem Brand der Fall sein kann, führt
es schlimmstenfalls zum Erstickungstod. Schon nach 3 Atemzügen kann
es zur Ohnmacht führen.
Mit einem geeigneten und funktionssicheren Rauch- oder Gasmelder
können Sie bereits erste Anzeichen von Rauchbildung oder Gasentweichungen
erkennen und sofort Maßnahmen ergreifen.
Rauchmelder und Gasmelder halten die Entdeckungszeit von Brandgefahren
extrem kurz und bieten Ihnen die Möglichkeit, rechtzeitig auf eine
entstehende Gefahr zu reagieren, noch bevor erhebliche Gefährdungen
für Leib und Gut entstehen.
Die
Brandgefahr ist nie zu unterschätzen
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden,
die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000
Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung
nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte
Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder
zur Katastrophe führen.
Brandtote
sind Rauchtote
Fast alle Brandtoten fallen nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen
zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen. 95% der Brandtoten
sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen Gase
Kohlenmonoxid und Kohlendioxid - schon wenige Lungenfüllungen Kohlenmonoxid
sind tödlich.
Es
kann jeden treffen:
Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen
vier Wänden. Denn tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt
und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn,
so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen
Brandgase zu bemerken.
Rauchmelder
retten Leben
Zuverlässige Rauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch
bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben.
Der laute Alarm warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr
und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie
in Sicherheit bringen zu können.
Bei
Feuerlöschtechnik R-H Schauer erhalten Sie zuverlässige
Rauchmelder. Warten Sie nicht länger und gönnen Sie Ihrem Schutzengel
eine Pause.
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