Wichtiges zu Feuerlöschern

5 Gründe, warum Sie einen Feuerlöscher haben sollten

Feuerlöscher sind wichtige Sicherheitsvorrichtungen, die in verschiedenen Situationen zum Einsatz kommen können.

Hier sind einige Gründe, warum es sinnvoll ist, einen Feuerlöscher zu haben:

  1. Brandbekämpfung: Der naheliegendste Grund für einen Feuerlöscher ist der Schutz vor Bränden. Bei einem Feuer in der Entstehungsphase, kann ein Feuerlöscher schnell und effektiv eingesetzt werden, um das Feuer einzudämmen.
  2. Frühzeitiges Eingreifen: Ein Feuer kann sich häufig schnell ausbreiten. Mithilfe eines Feuerlöschers ist es möglich, frühzeitig auf ein Feuer zu reagieren, bevor es außer Kontrolle gerät.
  3. Evakuierungshilfe: Ein Feuerlöscher kann dazu dienen, sich selbst aber auch seinen Mitmenschen den Weg aus der Gefahrensituation zu ebnen. Die Bekämpfung eines Feuers oder zumindest die Kontrolle darüber, kann helfen, Fluchtwege freizuhalten und somit Leben zu retten.
  4. Schutz von Sachwerten: Feuer können nicht nur Menschenleben gefährden, sondern auch erhebliche Sachschäden verursachen. Ein Feuerlöscher ermöglicht es, den Schaden an Gebäuden, Einrichtungen oder Fahrzeugen zu begrenzen und den Wert der Gegenstände zu schützen.
  5. Sicherheitsvorschriften und -vorsorge: In vielen Gebäuden, Fahrzeugen und Unternehmen sind Feuerlöscher gesetzlich vorgeschrieben. Das Vorhandensein eines Feuerlöschers, der vorschriftsmäßig geprüft wird, zeigt, dass die Gesundheit und Sicherheit der Menschen und Werte im Fokus stehen.
Feuerlöscher Flensburg verschieden Größen
Je nach Einsatzgebiet, kann ein anderer Feuerlöscher nötig sein. Hier spielen u.a. die Art der möglichen Brandgefahr, die Größe des zu schützenden Bereiches aber auch unnötige Folgeschäden durch das Löschmittel eine Rolle.
feuerloescher wartung pruefung flensburg aufkleber
Spätestens alle zwei Jahre müssen Feuerlöscher geprüft werden

Die bloße Existenz eines Feuerlöschers reicht nicht aus

Feuerlöscher Wartung
Aufgrund äußerer Einflüsse wie z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Verschmutzungen oder unsachgemäße Behandlung, können Feuerlöscher unbrauchbar werden.
Daher ist es wichtig, dass Feuerlöscher regelmäßig gewartet und überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren, falls sie benötigt werden.

Feuerlöscher Bedienung
Es ist unbedingt ratsam, sich schon vor Entstehung eines Brandes mit der Bedienung eines Feuerlöschers zu beschäftigen und gegebenenfalls eine Schulung in Brandschutz zu absolvieren, um im Ernstfall angemessen reagieren zu können.


Für Arbeitsstätten gilt, dass eine bestimmte Anzahl anwesender Mitarbeitenden zu Brandschutzhelfern ausgebildet sein muss.

Denn was nützt der bester Feuerlöscher, wenn du nicht weißt, wie er zu bedienen ist?

Feuerlöscher ok. Aber welcher?

Wer vor der Wahl steht, einen Feuerlöscher zu kaufen, muss wissen, dass Feuerlöscher nicht gleich Feuerlöscher ist.
Es ist unbedingt zu beachten, welcher Brennstoff und welches brennbare Material vorhanden ist. Dadurch werden Brände unterschieden. Man spricht von Brandklassen.

Brandklasse A Zeichen Symbol Piktogramm Plakette rot

Brandklasse A: Brände fester Stoffe (hauptsächlich organischer Natur), verbrennen normalerweise unter Glutbildung
Beispiele: Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen

Brandklasse B Zeichen Symbol Piktogramm Plakette rot

Brandklasse B: Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen
Beispiele: Benzin, Öle, Schmierfette, Lacke, Harze, Wachse, Teer

Brandklasse C Zeichen Symbol Piktogramm Plakette rot

Brandklasse C: Brände von Gasen
Beispiele: Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas

Brandklasse D Zeichen Symbol Piktogramm Plakette Metallbrand

Brandklasse D: Brände von Metallen
Beispiele: Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen

Brandklasse F Zeichen Symbol Piktogramm Plakette Fettbrand

Brandklasse F: Brände von Speiseölen und -fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen und -geräten

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dass Sie den oder die für Ihren Bedarf besten Feuerlöscher erhalten, lassen Sie sich vor der Anschaffung von mir beraten.

Verbot von PFAS in Schaumlöschmitteln

Die meisten Schaum-Feuerlöscher, die in der Vergangenheit angeboten wurden, enthalten PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) und auch aktuell sind solche Geräte, insbesondere „Schnäppchen“ im Internet, aber auch bei Baumärkten oder Discountern noch in den Verkaufsregalen zu finden.
Dabei handelt es sich um eine Gruppe von synthetischen Chemikalien, die aufgrund ihrer wasser- und ölabweisenden Eigenschaften sowie ihrer Hitze- und Chemikalienbeständigkeit in verschiedenen industriellen und Verbraucherprodukten weit verbreitet sind.
In Schaumlöschmitteln wurde PFAS zur Bekämpfung von Bränden mit brennbaren Flüssigkeiten (Brandklasse B) verwendet.

Die Grenzwerte für fluorhaltige Zusätze in Schaumlöschmitteln wurden in den letzten Jahren herabgesetzt, da diese in Verdacht stehen, krebserregend zu sein und nur sehr schwer biologisch abbaubar sind. Zukünftig soll daher komplett auf Fluorverbindungen in Löschmitteln verzichtet werden.

Am 03.10.2025 wurde die Verordnung (EU) 2025/1988 offiziell veröffentlicht.
Sie regelt die Beschränkung und das schrittweise Verbot von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in Feuerlöschschäumen und betrifft damit auch tragbare und fahrbare Feuerlöscher.

Das bedeutet konkret, dass PFAS-haltige Löschmittel nur noch für begrenzte Zeit verwendet oder in Verkehr gebracht werden dürfen.

Eine rechtzeitige Umstellung auf fluorfreie Alternativen ist somit verpflichtend.

Was bedeutet das für Betreiber von Feuerlöschern:

Neuanschaffungen: In einer Konzentration von mindestens 1 mg/l dürfen für die Summe aller PFAS in folgenden Fällen Feuerlöscher in Verkehr gebracht werden:
– bis 23. Oktober 2026 in Feuerlöschschäumen in tragbaren Feuerlöschern
– bis 23. April 2027 in alkoholbeständigen Feuerlöschschäumen in tragbaren Feuerlöschern

Bestandsgeräte: Solange sie vor dem Fristende (31.12.2030) betrieben werden, dürfen weiterhin PFAS-haltige Schaummittel verwendet werden, solange sie den technischen Grenzwert nicht überschreiten und alle weiteren Bedingungen erfüllt sind. Hierbei sind die Fristen für den Tausch des Löschmittels von Seiten der Hersteller zu beachten.

Planung für Ersatz: Betreiber sollten frühzeitig auf PFAS-freie Alternativen umstellen und einen Umrüst- bzw. Ersatzplan haben; das regulatorische Risiko steigt, je näher man an 2030 kommt.

Die meisten vorhandenen Feuerlöscher lassen sich nicht umrüsten, aber es gibt schon heute Alternativen.
Nehmen Sie daher frühzeitig Kontakt mit mir auf und lassen Sie sich zukunftsorientiert beraten.